Zusammenarbeit gestalten auf Augenhöhe

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Führung
working together

Den regelmäßigen Lesern wird nicht verborgen geblieben sein, dass sich der Untertitel meines Blogs kürzlich geändert hat. Im neuen Titel „Zusammenarbeit gestalten auf Augenhöhe“ drückt sich kurz und knapp aus, was für mich modernes Projektmanagement und gute Führung ausmacht und wie ich meine Rolle als Projektmanager und Führungskraft begreife. Die zwei Teile dieses Untertitels will ich kurz ein wenig genauer betrachten: „Zusammenarbeit gestalten“ als mein Verständnis der Führungsaufgabe und „auf Augenhöhe“ als die Art und Weise dieser Gestaltung.

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(K)ein richtiges Leben im falschen?

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Führung / Philosophie
quovadis

Viel wird geschrieben – auch hier – über neue Arbeit als Überbegriff für postindustrielle Gestaltung der Zusammenarbeit von Menschen im Unternehmen oder im Projekt als temporäreres Unternehmen sozusagen. Es ist die Rede von Selbstorganisation, demokratischen Entscheidungsprozessen, Sinnstiftung und vielen weiteren wohlklingenden Begriffen. Natürlich gibt es sie tatsächlich die leuchtenden Beispiele moderner Unternehmensführung, die all das und noch viel mehr anstreben und verwirklichen. Dennoch sieht die Arbeitsrealität für die allermeisten Menschen noch immer deutlich glanzloser aus. Unweigerlich stellt man sich als aufgeklärter Arbeiter jeden Tag an der Stechuhr die Frage, wieviel dieser Ideen im eigenen Arbeitsleben umsetzbar sind und ob es überhaupt ein richtiges Leben im falschen geben kann.

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Wenn Werte kollidieren

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Führung
london

Wo immer Menschen zusammen leben und arbeiten, spielen Wertvorstellungen eine wichtige aber oft sträflich unterschätzte Rolle. Obwohl sie das Fundament unseres Zusammenlebens bilden, reden wir über unsere Werte nur selten explizit, sondern lassen eher unterschwellig durchblicken, was uns gefällt oder missfällt. Erst wenn Konflikte zu Tage treten, werden verletzte Wertvorstellungen zum Thema. Hinzu kommt, dass wir häufig unsere Werte gar nicht klar benennen können und schon unser eigenes Wertesystem nicht widerspruchsfrei ist. Vor diesem Hintergrund der schlecht zugänglichen und widersprüchlichen Werte eines einzelnen Menschen, stellt die Zusammenarbeit vieler unterschiedlich sozialisierter Menschen eine ganz besondere Herausforderung dar. Insbesondere in Projektteams, denen selten die nötige Zeit zum Aushandeln und Ausbilden gemeinsamer Werte bleibt.

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Mitarbeiter: Partner, Produktionsmittel oder nur Produkt?

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Führung
puppets

Die Rolle des Menschen im Unternehmen des 21. Jahrhunderts ist sehr vielfältig. Einerseits sehen wir schon demokratisch selbstorganisierte Unternehmen, in denen jeder Mitarbeiter das Unternehmen, die Ziele und Prozesse gestalten darf, kann und muss. Andererseits gibt es noch genügend Unternehmen, in denen der einfache Mitarbeiter mehr als Produktionsmittel oder Ressource gesehen und seine Auslastung entsprechend optimiert wird. Ein Spezialfall davon sind Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen, die Mitarbeiter gegen Bezahlung verleihen und sie damit letztlich sogar zum Produkt machen. Egal ob Produktionsmittel oder Produkt, diese Sichtweise degradiert den Menschen zum reinen Mittel des unternehmerischen Handelns, wo er vielmehr auch der Zweck des Wirtschaftens sein sollte.

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Mehr Transparenz wagen

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Führung
glass

Mitarbeiter, ganz besonders aber Wissensarbeiter, werden gerne zum unternehmerischen Denken und Handeln angehalten. Einerseits. Wenn es aber andererseits darum geht, diesen Mitarbeitern auch Zugang zu allen dafür nötigen Informationen zu gewähren, war diese Forderung dann doch nicht ganz so ernst gemeint. Management in bester tayloristischer Tradition definiert und manifestiert sich in vielen Fällen leider immer noch über einen Informationsvorsprung gegenüber dem „normalen“ Mitarbeiter. Wer Informationen hat, kann auch entscheiden oder Entscheidungen nachvollziehen. Diese Macht gibt man nicht leichtfertig aus der Hand, wenn man sein Führungsverständnis alleine darauf gegründet hat. Die Forderung, dass Wissensarbeiter unternehmerisch denken sollen, ist prinzipiell richtig und wichtig, aber sie muss auch mit aller Konsequenz umgesetzt werden. Und Transparenz hinsichtlich der Entscheidungsgrundlagen ist eine ganz wesentliche Konsequenz daraus.

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