Mehr Transparenz wagen

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Führung
glass

Mitarbeiter, ganz besonders aber Wissensarbeiter, werden gerne zum unternehmerischen Denken und Handeln angehalten. Einerseits. Wenn es aber andererseits darum geht, diesen Mitarbeitern auch Zugang zu allen dafür nötigen Informationen zu gewähren, war diese Forderung dann doch nicht ganz so ernst gemeint. Management in bester tayloristischer Tradition definiert und manifestiert sich in vielen Fällen leider immer noch über einen Informationsvorsprung gegenüber dem „normalen“ Mitarbeiter. Wer Informationen hat, kann auch entscheiden oder Entscheidungen nachvollziehen. Diese Macht gibt man nicht leichtfertig aus der Hand, wenn man sein Führungsverständnis alleine darauf gegründet hat. Die Forderung, dass Wissensarbeiter unternehmerisch denken sollen, ist prinzipiell richtig und wichtig, aber sie muss auch mit aller Konsequenz umgesetzt werden. Und Transparenz hinsichtlich der Entscheidungsgrundlagen ist eine ganz wesentliche Konsequenz daraus.

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Zweite Mitgliederversammlung openPM e.V.

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Aktuelles / Video
openpm versammlung

Am 14. Oktober 2014 fand turnusmäßig die zweite Mitgliederversammlung von openPM e.V. statt, dem gemeinnützigen Trägerverein der Plattform openPM. Es war mir eine große Ehre und Freude, openPM e.V. als erster Vorsitzender zusammen mit Bernhard Schloß als zweiten Vorsitzenden und Eberhard Huber als Kassenprüfer sowie einem großartigen Kernteam seit der Gründung auf dem PM Camp 2012 zu führen. Noch mehr freut es mich, dass Bernhard, Eberhard und ich in unseren Ämtern einstimmig bestätigt wurden. Danke für euer Vertrauen!

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Faule Mitarbeiter?

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Führung
chilling

Immer wieder höre ich diese Klage über scheinbar faule Mitarbeiter. Man bezahlt einen Mitarbeiter für eine bestimmte Menge an Arbeitszeit, hat aber das Gefühl, dafür nicht genügend Gegenleistung zu bekommen. Während andere noch brav am Schreibtisch sitzen, verlässt dieser Mitarbeiter schon das Büro. Das geht doch nicht. Oder doch?

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Richtig abwägen im magischen Dreieck

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Projektmanagement
bulb

Zeit, Budget und Inhalt, diese drei Größen gelten seit jeher als Maßstab für den Erfolg eines Projekts. Sie sind das magische Dreieck des Projektmanagements. Ein Projekt gilt als umso erfolgreicher je besser die Zielvorgaben hinsichtlich Zeit, Budget und Inhalt eingehalten werden. Das Dreieck als Symbol ist gut gewählt, beschreibt es doch die Abhängigkeiten der drei Dimensionen Zeit, Budget und Inhalt zutreffend: Jeder dieser Parameter hängt von den anderen beiden ab. Als so starres Korsett ist das magische Dreieck allerdings unbrauchbar, weil praktisch nie alle drei Vorgaben eingehalten werden können. Vielmehr muss in jedem Projekt und jeder Projektsituation entschieden werden, welche der drei Dimensionen geopfert werden soll, um die anderen beiden einigermaßen einzuhalten.

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