Führung

Organisierte Verdummung

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spark

Das Highlander-Prinzip in seiner unseligen Auslegung als Allmächtigkeit und Allwissenheit eines einzigen Verantwortlichen steht für mich an zentraler Stelle im (noch zu schreibenden) kleinen Handbuch für den „Project Manager from Hell“. Eng einher mit diesem heldenhaften Selbstverständnis geht das sogenannte Need-to-know-Prinzip, also die Leitlinie, dass jeder Mitarbeiter nur Zugriff auf solche Informationen haben soll, welche für die unmittelbare Erfüllung seiner Aufgaben notwendig sind. Die Folgen dieser organisierten Verdummung sind Silodenken und Abgrenzung, wo Kreativität und Kooperation dringend gebraucht würden.

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Führung

Es kann nur einen geben!

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Ein ehernes Gesetz der Apologeten des Effizienzkults und des Projektheldentums ist das Highlander-Prinzip: Es kann nur einen geben! Gemeint ist, dass nur einer verantwortlich sein kann für ein Projekt, Teilprojekt, Arbeitspaket, etc. So weit, so gut. Gefährlich wird es, sobald daraus gefolgert wird, dass dieser eine dann in seinem Verantwortungbereich quasi allwissend und jederzeit alleine entscheidungsfähig sein müsse. Die Folge sind nämlich endlose Briefings des Highlanders durch die eigentlichen Experten. Die Effizienz der schnellen Entscheidung in erlauchter Runde ähnlich Privilegierter schlägt schnell in das Gegenteil um. Ein Beitrag zur Blogparade „Project Management from Hell“.

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Projektmanagement

Standards lebendig halten

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Wiederkehrende Arbeitsabläufe müssen standardisiert und dokumentiert werden. Dieser Glaubenssatz ist fest in der Kultur von großen Industrieunternehmen verankert. Völlig zu Recht, wenn es um effiziente Massenproduktion mit allen ihren anhängigen Prozessen wie beispielsweise der Logistik geht. Schwierig wird es wenn dieser Glaube an die heilsame Wirkung von Prozessen unreflektiert auf die Durchführung von Projekten im Großen einerseits und auf die Abläufe im Projekt im Kleinen andererseits übertragen wird. Noch schwieriger wird es, wenn diese Standards und Best-Practices erstarren und durch die lebendige Praxis nicht fortentwickelt werden.

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Führung

Führen heißt entscheiden

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Eine ganz wesentliche Aufgabe von Führung ist es, Entscheidungen zu treffen. Und zwar so, dass die Betroffenen bereit sind, den Entscheidungen zu folgen. Das setzt zuallererst voraus, dass die Führungskraft ein klares Verständnis davon hat, was sie entscheiden muss und vor allem was sie im Sinne der Subsidiarität nicht entscheiden soll und darf. Viele Führungskräfte entscheiden zwar viel, aber letztlich doch nur auf der Arbeitsebene, was zur Folge hat dass die wichtigen, aber selten dringenden, Entscheidungen auf ihrer eigentlichen Führungsebene nicht oder nur unzureichend getroffen werden.

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Führung Kommunikation

Wehret den Anfängen!

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plane

Ein Projektbüro mit vielen Wänden zum Bekleben ist eine feine Sache, aber muss das dann gleich „war-room“ genannt werden? Ich würde diese martialische Bezeichnung für ein Projektbüro tunlichst vermeiden, weil sie mir einerseits zu sehr nach Auseinandersetzung klingt und andererseits im Sinne einer Kommandozentrale zu sehr die tayloristische Teilung von Denken und Handeln widerspiegelt.

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