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Am Handlauf in den Entscheiderkreis – Die Bewerbung

Nun also doch eine Stelle im Konzern? Die erste richtige Bewerbung überhaupt war das für ihn. Er hatte sich bisher noch nie formal bewerben müssen, es ergab sich ja einfach immer so. Man kannte sich eben. Er brauchte unbedingt ein Anschreiben, das ist wichtig für die Personaler, sagt das Internet. Damit man heraussticht aus der Masse und nicht gleich aussortiert wird.

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Der Hofnarr an der Seitenlinie

Dienende Führung im Allgemeinen und die unverstandene Rolle des Scrum-Masters im Besonderen wird bisweilen unterschätzt. Die Wirkung dieser Art der Führung ist eher indirekt. Wie ein Gärtner sorgt sie für gute Bedingungen für gelingende Zusammenarbeit. Wer als Scrum Master wie ein Fussballtrainer beim Spiel nur an der Seitenlinie steht, dessen Beitrag wird leicht übersehen. Deshalb wird Scrum Mastern früher oder später „richtige“ Arbeit angetragen, also der Trainer einfach eingewechselt. Und wer sich seiner eigentlichen Aufgabe nicht ausreichend klar ist und wer nicht ausreichend konfliktbereit ist, nimmt diese Arbeit auch dankend an. Die langfristig viel wichtigere Arbeit am System und die kontinuierliche Verbesserung der Organisation bleibt dabei auf der Strecke, was aber niemandem mehr auffällt, weil alle mit „richtiger“ Arbeit beschäftigt sind.

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Lebensweg statt Karrierepfad

Aus drei Jahren agiler Transformation der BMW Group IT habe ich vieles über Veränderungsarbeit gelernt und das in drei Prinzipien zusammengefasst. Ich habe auf dieser Reise aber auch viel über mich selbst gelernt. Ich mag Veränderung. Ich will etwas bewegen und die Welt verbessern. Ich neige zum Idealismus und habe Träume. Ich bin neugierig und offen. Und ich mag keine ausgetretenen Karrierepfade, sondern einen unbestimmten Lebensweg, der erst im Gehen entsteht.

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Drei Prinzipien erfolgreicher Transformation

Aus drei Jahren intensiver Transformationsarbeit in der BMW Group IT nehme ich drei wesentliche Erfolgsfaktoren mit. Die Transformation beginnt erstens immer mit dem Wozu und der Weg dorthin, also das Wie und Was, ist anfangs notwendigerweise unklar. Führung versucht bewusst nicht, darauf schnell die richtigen Antworten zu geben sondern stellt zweitens einen Rahmen bereit, in dem die Mitarbeiter als erwachsene und kluge Menschen, diese Antworten gemeinsam finden. Und Führung ist drittens Teil der Veränderung und stellt sich selbst in Frage.

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