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Was macht effektive Teams aus?

Aufbauend auf dem Erfolg des Projekts Oxygen, mit dem Google seit 2010 untersucht, was eine gute Führungskraft und gute Führung ausmacht, startete dort 2012 das Projekt Aristoteles, in dem mit derselben datengetriebenen Methode das Geheimnis effektiver Teams gelüftet werden sollte. Der Name ist Programm, denn Aristoteles ist unter anderem für seinen Ausspruch bekannt, dass das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile. Gleichzeitig beschreibt das auch die Essenz der Ergebnisse dieser Untersuchung: Aus einer Gruppe von Superstars wird noch lange kein effektives Team. 

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Agiles Kraftfutter zur Steigerung der Mitarbeiterleistung

Es gibt viele gute Gründe, sich mit Agilität zu beschäftigen. Man könnte an die weitgehend ungenutzte Kreativität, Motivation und Eigenverantwortung der Mitarbeiter glauben. Oder man könnte erkennen, dass bei komplexen Problemstellungen ein plangetriebenes Vorgehen weniger geeignet ist als ein empirisches. Und natürlich könnte man den Wunsch haben, sich radikal auf den Kundennutzen auszurichten und den Wertstrom dafür optimieren. Wenn man aber lieber in den alten Mustern denkt, kommt man an diesen Überlegungen freilich gar nicht vorbei. Buchtitel wie „Scrum: The Art of Doing Twice the Work in Half the Time“ von Jeff Sutherland (ein im Übrigen lesenswertes und hilfreiches Buch) verleiten den geneigten Manager dann zu einem fatalen Trugschluss: Agile Methoden steigern die Leistung seiner Mitarbeiter. Also her mit dem agilen Kraftfutter!

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Die fünf Prinzipien des Lean Managements als Grundlage des agilen Manifests

Um Agilität historisch richtig einordnen zu können, muss man bis zu den Prinzipien des Lean Managements zurückzugehen. Agilität im Sinne des agilen Manifests von 2001 kann so als Anwendung der fünf Lean Prinzipien auf Softwareentwicklung verstanden werden. Der Fokus von Agilität liegt auf der schnellen Lieferung von Kundenwert durch funktionierende Software. Und der optimale Fluss dafür entsteht im interdisziplinären selbstorganisierten Team, das den kompletten Wertstrom von der Idee bis zum Betrieb der Software abdeckt. 

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Profit ist kein Selbstzweck

Viele Unternehmen scheinen mittlerweile den Zweck ihrer Existenz vergessen zu haben. Reflexhaft antworten deshalb die meisten Mitarbeiter auf die Frage nach diesem Purpose ihres Arbeitgebers mit der scheinbar einzig richtigen Antwort: „Um Gewinn zu machen.“ Profit ist aber nie Selbstzweck, sondern mehr wie die Luft, die wir atmen um zu leben und dennoch unser Leben nicht nur aus Atmen besteht. Profit ist also nur eine notwendige Bedingung für das Fortbestehen der Organisation und der Maßstab dafür, dass ein für die Kunden wichtiger Zweck richtig erfüllt wird.

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