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Führen mit Hingabe

Führung entfaltet ihre Wirkung in zwei Dimensionen: inhaltlich-visionär im Sinne des Wofür genauso wie menschlich-berührend im Sinne des Wir. Gute Führung ist geprägt von Hingabe in diesen beiden Dimensionen. Durch den eigenen vorbildlichen Einsatz für die gemeinsame Sache einerseits und durch die Liebe zu den Menschen und den Glauben an ihre Talente entfacht sie Begeisterung, reißt mit und verändert so die Welt – im Kleinen wie im Großen.

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Wider die Überregelung des Miteinander

Weniger, aber besser. Diese Leitlinie des berühmten deutschen Designers Dieter Rams sollte uns nicht nur in der Gestaltung von Produkten leiten, sondern auch in der Gestaltung unserer Zusammenarbeit. Das Miteinander in großen Organisationen ist in den allermeisten Fällen überreguliert und die Menschen in diesen Organisationen überbehütet. Die damit einhergehende Stabilität und Sicherheit in Ehren, aber Eigeninitiative, Kreativität und Höchstleistung ersticken an diesem Übermaß an Regeln. Frei nach Antoine de Saint-Exupéry ist die Zusammenarbeit erst dann perfekt geregelt, wenn nichts mehr weggelassen werden kann. Ein Plädoyer gegen die entmündigende und demütigende Überregelung des Miteinanders.

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Die alltägliche Sabotage

Wer kennt das nicht? Der Büroalltag, eine Aneinanderreihung von nicht enden wollenden Besprechungen, Runden und Kreisen, die besser eine E-Mail geworden wären. Oder um es frei nach Rainer Maria Rilke zu sagen: Sein Blick ist vom Vorübergehn der Folien so müd geworden, daß er nichts mehr hält. Ihm war es als ob es tausend Besprechungen gäbe und hinter tausend Besprechungen kein Ziel. Das ist eben so und ist überall so. Vielleicht gibt es für diese alltägliche Sabotage der Produktivität aber auch eine ganz andere Erklärung aus den letzten Jahren des zweiten Weltkrieg. Aber Achtung: Ein Teil der Antworten dürfte die Bevölkerung verunsichern.

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Kontext statt Kontrolle

Was hat Netflix mit einem Atom-U-Boot gemeinsam? Obwohl beide auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten, ähnelt sich ihre außergewöhnliche Führungskultur. Reed Hastings, CEO von Netflix, ist stolz darauf, so wenige Entscheidungen wie möglich und am besten ein ganzes Quartal lang gar keine zu treffen. Und Captain David Marquet beschloss auf dem Atom-U-Boot USS Santa Fe, keine Befehle mehr zu geben. Beide setzen auf Kontext statt Kontrolle und sind damit sehr erfolgreich.

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Agilität: Die richtigen Fragen stellen

Wie können wir agil(er) werden? Viele meiner Gespräche beginnen mit dieser Frage. Da will also jemand anders arbeiten als bisher, agil oder agiler werden. Die Erwartungshaltung dahinter ist zumeist, neue und bessere Methoden gezeigt zu bekommen, um damit die anstehende Arbeit in irgendeiner Weise besser zu bewältigen. Diese Frage nach dem Wie greift aber fast immer zu kurz. Darum beantworte ich sie in der Regel mit einigen Gegenfragen. Welches Problem sollen die gewünschten agilen Methoden eigentlich lösen? Was will man erreichen? Wozu und wofür soll agil gearbeitet werden? Und woran soll eigentlich agil gearbeitet werden? Also der Reihe nach.

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