Allgemein, Projektmanagement
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Das System Maradona: Begeisterung formt erfolgreiche Teams

Wie formt man schlagkräftige Teams? Was muss ich als Projektleiter oder Führungskraft tun, um die Individuen zu einem Team zusammenzuschweissen, in dem das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile? Eine zentrale Frage mit maßgeblichem Einfluss auf den Erfolg gleich welcher Unternehmung. Werfen wir doch mal einen Blick auf eines der bisher erfolgreichsten Team dieser WM, die Mannschaft von Argentinien, und ihren Trainer, Diego Armando Maradona.

Weder bin ich Fußballtrainer noch kann ich mit meinen fussballerischen Talenten glänzen. Ich kann also nicht beurteilen, ob Maradona als Trainer nach gängigen Kriterien einen guten Job macht, ob er richtig trainieren lässt, ob er die richtige Taktik wählt, etc. Was ich aber glaube beurteilen zu können, ist die außerordentliche Motivation seiner Mannschaft, der starke Zusammenhalt und die ungeheure Leidenschaft. Ich bin überzeugt, dass diese Begeisterung, die Maradona ausstrahlt maßgeblich zum Erfolg des Teams beiträgt. Er vermag es wie kein zweiter seiner Leidenschaft und besonders seiner Freude Ausdruck zu verleihen. Das motiviert. Es gibt viele Trainer, die auch Gefühle zeigen, aber nur den Ärger und den Frust. Das macht Angst und demotiviert.

Selbstverständlich kann ich mit meinem Team nicht so umgehen wie Maradona; das wäre unangemessen. Aber was spricht eigentlich dagegen sich mal gemeinsam zu freuen, Begeisterung zu zeigen. Vielleicht kommen wir ja doch mal weg von der Haltung:

Ned g’schimpft is g’lobt gnua!

(Übersetzung für die Leser nördlich des Mains: „Nicht gemeckert ist genug des Lobs.“)

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