Projektmanagement
Schreibe einen Kommentar

Führung zwischen Autonomie und Stabilität

Autonomie ist das elementare Bedürfnis jedes Menschen, selbstbestimmt zu leben. Einerseits. Autonomie bedeutet andererseits Verantwortung und Unsicherheit. Sie wirkt damit dem elementaren Bedürfnis nach Sicherheit und Stabilität entgegen. Die Kunst guter Führung liegt im Ausgleich zwischen Autonomie und Stabilität.

Zuviel Autonomie verhindert Zielstrebigkeit; die eingesetzte Energie verpufft zu großen Teilen. Erst durch ihre zeitweilige Beschränkung, die Fokussierung auf ein Ziel, motiviert Autonomie die Menschen zu Kreativität und Innovation.

Aber wählen Sie den Rahmen nicht zu eng: zuviel Stabilität lähmt. Autonomie heißt Verantwortung und fehlende Autonomie führt zur Ablehnung von Verantwortung; zuviel Stabilität macht aus Menschen Befehlsempfänger: Dienst nach Vorschrift ist die Folge.

Schön auf den Punkt bringt Peter Kruse in der ersten der „8 Regeln für den totalen Stllstand im Unternehmen“:

Das rechte Maß zu finden ist schwer. Wie immer. Es erfordert Erfahrung, Empathie und Vertrauen. Erfahrung, um erkennen zu können, welches Maß unter den gegebenen Bedingungen das richtige ist. Empathie, um die individuell verschiedenen Bedürfnisse an Autonomie und Stabilität der einzelnen Menschen zu verstehen. Und Vertrauen, dass jeder mit der Freiheit verantwortlich umgeht.

Bildnachweis

Das Artikelbild wurde von von  Abeeeer unter dem Titel “Liberty 6″ auf Flickr veröffentlicht (Bestimmte Rechte vorbehalten).

Neu: Das Buch zum Manifest für menschliche Führung

Anlässlich des ersten Jahrestag gibt es das Manifest für menschliche Führung in ausführlicher Fassung als Buch bei Leanpub. Und das beste: Den Preis für kann jeder selbst festlegen! Ich freue mich über Feedback und Impulse einerseits und natürlich über große Verbreitung andererseits.

Buch Kaufen

Dir hat dieser Beitrag gefallen? Dieses Blog ist bewusst werbefrei, weil nur der Inhalt zählt. Wenn du deine Wertschätzung für diesen Beitrag zeigen willst, dann teile ihn wo auch immer. Und ich freue mich, wenn du mir einen Kaffee ausgibst! Denn in Anlehnung an das Zitat der Mathematiker Paul Erdős und Alfréd Rényi bin ich als Blogger auch nur eine Vorrichtung, um Kaffee in Artikel zu verwandeln!

Einen Kaffee ausgeben

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.