Monate: Juli 2011

Minimal-invasive Führung

Gemeinhin wird Führung als harte Arbeit gesehen. Das Bild des ständig erreichbaren, dynamischen und gestressten Managers wird von den Medien allzu gerne genutzt und hat sich uns eingeprägt. Irgendwie, so die Denkweise, müssen die üppigen Managergehälter ja gerechtfertigt werden. Ein Argument das übrigens alle Beteiligten gerne nutzen: aus Sicht der geringer entlohnten Nicht-Manager ist der Stress die wohlverdiente Strafe und aus Sicht der Manager dient er der Rechtfertigung. Gerade in den ersten Jahren als Führungskraft hat man oft das Gefühl seine Mitarbeiter im Stich zu lassen, wenn man nicht mindestens genauso schwitzt. Ein gefährlicher Trugschluss, der verhindert sich auf die wesentlichen Führungsaufgaben zu konzentrieren. Minimal-invasive Führung statt hektischem Kommandieren.

Führung erfahren

Projektmangement bedeutet Führung von Wissensarbeitern unter extremen Bedingungen. Führungserfahrung ist damit ein entscheidender, wenn nicht der entscheidende, Erfolgsfaktor im Dickicht zunehmend komplexer werdender Projekte und Organisationen. Überall dort wo der Unternehmenserfolg von gelungenen IT-Projekten abhängt, lohnt sich die Investition in die Führungskompetenz derjenigen Mitarbeiter die in IT-Projekten Führungsaufgaben im weitesten Sinne wahrnehmen: Projektmanager, Teamleiter, Scrummaster, Fachliche Chefdesigner, Architekten, usw.

Projektcoaching (22): „Richtige“ Arbeit

Früher als Programmierer war alles besser. Die eigenen Beiträge waren sofort sichtbar. Die Ergebnisse erstklassig und geschätzt. Die Arbeit war befriedigend. Die ersten Schritte im Projektmanagement und anderen Führungsaufgaben sind mühsam. Nicht weil es so kompliziert wäre, sondern weil die eigenen Wertevorstellungen von „richtiger“ Arbeit im Wege stehen.