Open-PM: Im Internet geboren

Open-PM (#openpm) wur­de im Inter­net gebo­ren. In einem Kom­men­tar im PM-Blog von Ste­fan Hagen. Aber erst das PM-Camp 2011 konn­te der Idee Open-PM brei­te Unter­stüt­zung und Schlag­kraft ver­lei­hen. Ein schö­nes Bei­spiel wie sich Dis­kus­sio­nen online und off­line gegen­sei­tig befruch­ten. Kei­nes­wegs ist das Inter­net nur ein Hort des Bösen son­dern ein wei­te­rer Ort der kri­ti­schen Dis­kus­si­on. Für alle die nicht die Gele­gen­heit hat­ten am PM-Camp 2011 teil­zu­neh­men und nun ein wenig ori­en­tie­rungs­los vor der knap­pen Open-PM Erklä­rung ste­hen, fas­se ich das Gesche­hen und die geplan­te Vor­ge­hens­wei­se kurz zusam­men.

Bereits im Vor­feld des PM-Camp 2011 hat­te ich mei­nen Stand­punkt und mei­ne Visi­on von Open-PM zur Dis­kus­si­on gestellt (hier, hier und hier). Zusam­men­ge­fasst mün­de­ten mei­ne Über­le­gun­gen in fol­gen­den bewusst knapp gehal­te­nen Vor­trag am ers­ten Tag des PM-Camp 2011:

openpm pmcamp

Auf­grund des gewoll­te unkon­ven­tio­nel­len For­mats des PM-Camp 2011 mit den Open-Space Ses­si­ons an den bei­den Nach­mit­ta­gen, blieb genü­gend Raum zur Dis­kus­si­on. Und den brauch­ten wir auch: In ins­ge­samt drei geplan­ten und einer unge­plan­ten Ses­si­on, wur­de der Open-PM Gedan­ke kon­tro­vers dis­ku­tiert und auf einen gemein­sa­men Nen­ner gebracht, die Open-PM Erklä­rung. Auch hier hat sich der Ein­satz von Lego Serious Play gelohnt wie fol­gen­des Video zeigt. Ein beson­de­rer Dank an Kat­rin Els­ter von Stra­te­gic­Play für die Mode­ra­ti­on die­ser Lego Serious Play Ses­si­on und für die Bereit­stel­lung des Vide­os. 

Das Arti­kel­bild zeigt den Moment der Unter­zeich­nung die­ser Erklä­rung am Ende des PM-Camp 2011. Mitt­ler­wei­le haben knapp 50 Per­so­nen unter­zeich­net und ihre Zahl steigt täg­lich. Mit der Unter­zeich­nung bringt man zum Aus­druck, dass man die Mis­si­on und die Wer­te wich­tig und rich­tig fin­det und Open-PM grund­sätz­lich unter­stüt­zen will und inhalt­lich bei­tra­gen wird, sobald eine inhalt­li­che Mit­ar­beit mög­lich ist.

Vision

Die Open-PM Erklä­rung ist bewusst knapp gehal­ten. Im Kern geht es dar­um, Pro­jekt­ma­nage­ment in der Pra­xis für uns alle ein­fa­cher zu machen und Pro­jekt­ma­nage­ment als Dis­zi­plin gemein­sam wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Der­zeit sehe ich einer­seits ver­schie­de­ne Ver­bän­de und Glau­bens­rich­tun­gen mit ent­spre­chen­den Berüh­rungs­ängs­ten. Ande­rer­seits sehe ich ganz vie­le Bemü­hun­gen von ein­zel­nen an Pro­jekt­ma­nage­ment Inter­es­sier­ten, die Blogs schrei­ben, dis­ku­tie­ren und ihre Erfah­run­gen bereit­wil­lig tei­len. Open-PM soll eine Platt­form zur gemein­sa­men Arbeit an ange­wand­tem Pro­jekt­ma­nage­ment zu schaf­fen, um aus den bis­her iso­lier­ten Bei­trä­gen vie­ler Ein­zel­ner einen rei­chen Schatz an Pro­jekt­ma­nage­ment Know-How, Erfah­rung, Wis­sen, Metho­den und Tools zu machen.

Kernteam

Damit unse­re Visi­on mög­lichst bald Rea­li­tät wird, wur­de neben der Erklä­rung auch ein Fahr­plan für die nächs­ten Mona­te und ein Kern­team zur der Umset­zung fest­ge­legt:

Fahrplan

Der Fahr­plan ist durch­aus sport­lich: In den nächs­ten drei Mona­ten soll Open-PM als Platt­form wenigs­tens im Beta-Sta­di­um öffent­lich nutz­bar sein. Neben der Aus­wahl und Ein­rich­tung der tech­ni­schen Platt­form (Wiki, o.ä.) und neben der Klä­rung recht­li­chen und orga­ni­sa­to­ri­schen Rah­men­be­din­gun­gen, wird das Kern­team auch einen ers­ten Vor­schlag zur Struk­tu­rie­rung der Inhal­te machen, d.h. fest­le­gen, wel­che Rubri­ken (Erfah­rungs­be­rich­te, Tools, etc.) es anfangs geben soll. Ziel ist es den Bei­trä­gen der Open-PM Com­mu­ni­ty eine ers­te Struk­tur und ers­te Inhal­te zu bie­ten, die dann gemein­sam wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den müs­sen. Das Kern­team sind die­je­ni­gen Per­so­nen, die sich frei­wil­lig bereit erklärt haben in den nächs­ten Mona­ten für die Enste­hung von Open-PM Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men. Wir wol­len kei­nes­falls im stil­len Käm­mer­chen oder unse­rem Elfen­bein­turm arbei­ten: Gera­de in die­ser Start­pha­se sind wir auf Hin­wei­se und Dis­kus­sio­nen ange­wie­sen. Bei­spiels­wei­se freu­en wir uns jetzt schon über krea­ti­ve Vor­schlä­ge zur Namens­fin­dung, da der Arbeits­ti­tel Open-PM namens­recht­lich pro­ble­ma­tisch sein könn­te.

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