Monate: Januar 2012

PM-Praxis: Planungsexcel

Es muss nicht immer Gantt-Chart und Ablaufplan sein: MS-Project und Co. sind manchmal einfach zu schwergewichtig, mit Kanonen auf Spatzen geschossen. In vielen Projekten reicht es vollkommen, ein einfaches Excel zur Planung zu verwenden. Schließlich geht es darum, dass alle Beteiligten den Plan kennen und verstehen. Meistens haben nicht alle im Team MS-Project installiert oder sind im Umgang damit oder dem Lesen der Pläne nicht wirklich vertraut. Über die Jahre hinweg habe ich das unten angehängte Excel-Vorlage entwickelt und sogar in relativ großen Projekten erfolgreich eingesetzt. Im Sinne von openPM stelle ich diese Vorlage allen Interessierten und einer Creative-Commons-Lizenz (CC-BY-SA 3.0) gerne zur Verfügung zur Verwendung in eigenen Projekten und zur Weiterentwicklung.

„Ni hao!“ aus Shenyang

Wie der eine oder andere an meiner erzwungenen Social-Media-Abstinenz schon bemerkt haben dürfte, bin ich derzeit (geschäftlich) in Shenyang. Ich war vorher noch nie in China, „nur“ in Hongkong. Umso beeindruckter bin ich von der Großstadt Shenyang. Ich hatte viel erwartet, aber nicht diesen Überfluss, selbst für westliche Maßstäbe. Alles was gut und teuer ist gibt es hier und offenbar auch eine kaufkräftige Oberschicht, die sich das leisten kann und will. Die Stadt boomt, es wird quasi überall gebaut und dann aber richtige Hochhäuser. Die Kehrseite der Medaille: legendär chaotischer Verkehr und Umweltverschmutzung. Wofür der Westen Jahrzehnte benötigt hat – im Guten wie im Schlechten – passiert hier im Zeitraffer. Beängstigend und faszinierend zugleich. Hier also nun ein paar Eindrücke meiner Reise.

Professionelle Intelligenz

Gunter Dueck widmet sein neuestes Buch „Professionelle Intelligenz“ (Amazon Affiliate-Link) der Frage „Worauf es morgen ankommt“, so der Untertitel. Ausgangspunkt ist die provokante Behauptung, alles Wesentliche stehe im Internet und wird damit zur jederzeit und überall verfügbaren Commodity, weshalb sich jeder Berufsangehörige fragen muss, „ob er einem Menschen, der nach zwei Stunden Internetsurfen noch offene Fragen hat, noch einen wertvollen Rat […] geben kann“ (S. 23 bzw. die Rede auf der re:publica XI). Früher reichte viel weniger aus um als professionell zu gelten. Vieles von dem was mittlerweile im Internet steht, war früher nur Experten in großen Unternehmen mit entsprechender Infrastruktur zugänglich, weshalb der Kunde auf Experten angewiesen war. Wenn wesentliche Tätigkeitsanteile von Berufsbildern zunehmend ins Internet ausgelagert werden, wie muss echte Professionalität dann in Zukunft definiert werden? Immer schon gab es neben der normalen Intelligenz des Verstandes (IQ) andere Dimensionen und Maßstäbe der Professionalität. Durch einseitige Betonung der rationalen Intelligenz des Verstandes in der Ausbildung und im Berufsleben sind die anderen Anteile heute jedoch oftmals verkümmert. Das was wir also heute mehr oder weniger …