Dekonstruktion und Projektmanagement Canvas

Kein Pro­jekt gleicht dem ande­ren. Pro­jek­te sind ein­ma­li­ge Vor­ha­ben. Im Lau­fe der Jah­re haben sich Mus­ter in der Durch­füh­rung von Pro­jek­ten her­aus­kris­tal­li­siert und aus die­sen Mus­tern wie­der­um Stan­dards. Jeder Stan­dard bringt sei­ne eige­nen Begrif­fe und sei­ne eige­ne Sys­te­ma­tik mit. Die Dekon­struk­ti­on des Pro­jekt­ma­nage­ments sieht in den Stan­dards und ihren Metho­den ledig­lich ver­schie­de­ne Aus­prä­gun­gen oder Umset­zun­gen der­sel­ben grund­le­gen­den Anfor­de­run­gen. Um die Grä­ben zwi­schen ver­schie­de­nen Glau­bens­rich­tun­gen des Pro­jekt­ma­nage­ments, ins­be­son­de­re zwi­schen agil und klas­sisch, über­brü­cken zu kön­nen, braucht es eine Rück­be­sin­nung auf die­se abs­trak­te Ebe­ne der Anfor­de­run­gen. Und dort braucht es eine gemein­sa­me Spra­che. Als viel­ver­spre­chends­tes Hilfs­mit­tel dafür erschei­nen mir im Moment die von Alex­an­der Oster­wal­ders Busi­ness Model Can­vas inspi­rier­ten Arbei­ten an einer Pro­jekt­ma­nage­ment Can­vas – unter ande­rem auf openPM.

Um den Zusam­men­hang zwi­schen Ebe­ne der Anfor­de­run­gen und Ebe­ne der Umset­zun­gen – und damit den Sinn der Dekon­struk­ti­on – zu ver­deut­lich, wür­de ich ger­ne eine im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes all­täg­li­che Ana­lo­gie wäh­len: unser Leben. Wir wachen mor­gens auf in der Miet­woh­nung oder einer Vil­la, wir früh­stü­cken mit Eier und Speck oder Tofu, wir fah­ren zur Arbeit mit Fahr­rad, U‑Bahn oder Auto, wir arbei­ten als Selbst­stän­di­ge oder am Fließ­band, usw. Das ist die Ebe­ne der Aus­prä­gun­gen und Umset­zung (und bei wei­tem nicht voll­stän­dig). Die Ebe­ne der Anfor­de­run­gen abs­tra­hiert davon indem Kate­go­rien von Gleich­ar­ti­gem gebil­det wer­den: Miet­woh­nung und Vil­la fal­len bei­spiels­wei­se in die Kate­go­rie Woh­nen, Eier und Speck oder Tofu in die Kate­go­rie Nah­rungs­auf­nah­me und Fahr­rad, U‑Bahn und Auto in die Kate­go­rie Mobi­li­tät, usw. Jede die­ser Kate­go­rien ist also eine grund­le­gen­de Anfor­de­rung unse­res Lebens und wird von jedem von uns mit­tels ande­rer kon­kre­ter Metho­den ent­spre­chend der Mög­lich­kei­ten umgesetzt.

Im Pro­jekt­ma­nage­ment dis­ku­tie­ren wir im Moment zu sehr auf der Ebe­ne der kon­kre­ten Umset­zun­gen, also ob nun Eier und Speck bes­ser sind als Tofu. Oder mit den Wor­ten von Olaf Hinz: „Wir dis­ku­tie­ren zuviel im Maschi­nen­raum des Pro­jekts über den bes­se­ren 17er-Schrau­ben­schlüs­sel.“ Span­nen­der und loh­nen­der wäre aber die Rück­be­sin­nung auf die gemein­sa­men Anfor­de­run­gen und die sys­te­ma­ti­sche Erfor­schung wel­che Umset­zung unter wel­chen Umstän­den hilf­reich oder eher hin­der­lich ist.

Dazu braucht es aber zunächst eine gemein­sa­me Spra­che. Und hier kommt die ange­spro­che­ne Pro­jekt­ma­nage­ment Can­vas ins Spiel. So wie die Busi­ness Model Can­vas von Alex­an­der Oster­wal­der Geschäfts­mo­del­le über­sicht­lich in einem ein­heit­li­chen Sche­ma visua­li­siert, soll­te eine Pro­jekt­ma­nage­ment Can­vas genau das für Pro­jekt­ma­nage­ment Model­le leis­ten. So wie es auf der Busi­ness Model Can­vas Berei­che wie Cus­to­mer Seg­ments oder Value Pro­po­si­ti­on gibt, wer­den sich auf einer Pro­jekt­ma­nage­ment Can­vas die gemein­sa­men Anfor­de­run­gen wie Sta­ke­hol­der oder Pla­nung finden.

Eine sol­che Pro­jekt­ma­nage­ment Can­vas wür­de helfen,

  • schnell die Situa­ti­on in einem Pro­jekt zu erfassen, 
  • über­sicht­lich das Pro­jekt­ma­nag­ment Modell des jewei­li­gen Pro­jekts darzustellen, 
  • ver­schie­de­ne Sze­na­ri­en zur Opti­mie­rung durchzuspielen, 
  • Pro­jekt­ma­nage­ment Model­le ver­gleich­bar zu machen, 
  • Blau­pau­sen von Model­len und Mus­ter für spe­zi­el­le Situa­tio­nen zu definieren. 

Wir ste­hen noch am Anfang der Ent­wick­lung einer gemein­sa­men Pro­jekt­ma­nage­ment Can­vas. Immer­hin hat Bern­hard Schloss die Arbeit auf openPM schon gestar­tet und auf dem PM Camp 2012 ver­tieft (auf openPM fin­den sich auch wei­ter­füh­ren­de Links zu ers­ten Ansät­zen einer Pro­jekt­ma­nage­ment Can­vas). Ich fin­de das The­ma Dekon­struk­ti­on des Pro­jekt­ma­nage­ments und gemein­sa­me Defi­ni­ti­on einer Pro­jekt­ma­nage­ment Can­vas sehr aus­sichts­reich. Ich wür­de ger­ne mit einer sol­chen Can­vas in und an Pro­jek­ten arbei­ten. Wor­auf war­ten wir?

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Von Marcus Raitner

Hi, ich bin Marcus. Ich bin der festen Überzeugung, dass Elefanten tanzen können. Daher begleite ich Organisationen auf ihrem Weg zu mehr Agilität. Über die Themen Führung, Digitalisierung, Neue Arbeit, Agilität und vieles mehr schreibe ich seit 2010 in diesem Blog. Mehr über mich.

6 Kommentare

Hal­lo Marcus,

dan­ke fuer die­sen tol­len Beitrag.
Genau die­se Din­ge haben uns eben­falls umge­trie­ben und beschäf­tigt als wir im Zuge des deut­schen Buch­pro­jek­tes http://www.turnaroundpm.com unter ande­rem einen Ansatz gesucht und ent­wi­ckelt haben der den Can­vas Gedan­ken aufgreift.
Was wir in vie­len Pro­jekt­si­tua­ti­on (ob Tur­nAround oder nicht) erle­ben ist, dass der Blick auf das Wesent­li­che, das Über­grei­fen­de ver­lo­ren geht bzw ver­lo­ren gegan­gen ist. Dass Pro­jekt Betei­lig­te und Betei­lig­te aus dem Umfeld des Pro­jek­tes jeweils einen ‚ande­ren Film‘ im Kopf haben.
Hier haben wir angeleht an den BM Can­vas eine Struk­tur gesucht, die Pro­jekt unab­hän­gig ein­zu­set­zen ist, und kein wei­te­rer Sta­tus Report oder Terms of Refe­rence oder Pro­jekt Steck­brief oder State­ment of Work oder Pro­jekt Manage­ment Plan dar­stellt. Eben­so unab­hän­gig von Ziel / Visi­on des Pro­jek­tes bzw des­sen Scope (also bspw. egal ob IT Soft­ware Pro­jekt oder Con­struc­tion) und in jeder Pha­se des Pro­jek­tes anwend­bar ist.
Wei­ter­hin soll­te unser Ansatz einen ech­ten Nut­zen und Mehr­wert lie­fern und nicht nur eine neue Metho­dik oder Tool dar­stel­len wel­ches die Pro­jekt Manage­ment Land­schaft um das 1001. Mach­werk ergänt, eben­so war es, eine neu­tra­le wert­freie Struk­tur zu schaf­fen aber den­noch einen krea­ti­ven Tabu­bruch darstellen.

Dar­aus ist im Zuge unse­res Buch­pro­jek­tes und der damit ver­bun­de­nen Impuls­work­shop (mit inge­samt ueber 60 Teil­neh­mern) und dar­aus resul­tie­ren­dem Feed­back ueber 6 Mona­te hin­weg die Ver­si­on 1.0 des soge­nann­ten Pro­ject Squa­res ent­stan­den (Squa­re weil quadratisch).

Die­ser teilt sich in 7 Buil­ding Blocks / Kate­go­rien auf:
1) Pro­jekt – Auf­trag: hier ver­ber­gen sich der Scope (wesent­li­che Lie­ferein­hei­ten), das Bud­get und die Zeit
2) Men­schen und Lie­fe­ran­ten: Wie der Name schon sagt, die Men­schen im Pro­jekt und Lie­fe­ran­ten und Part­ner die zulie­fern bzw wesent­li­che Bestand­tei­le einbringen.
3) Schlüs­sel­re­sour­cen: not­wen­di­ge Resour­cen ür die Erstel­lung, sei es Stahl für ein Haus oder ein Ent­wick­lungs­werk­zeug / Umge­bung für ein Soft­ware Entwicklungsprojekt.
4) Ziel­grup­pen: Die von dem Ergeb­nis in irgend­ei­ner Form betrof­fen sind, dazu gehoe­ren auch poten­ti­el­le Spon­so­ren aber auch die Nut­zer des Erstellten.
5) Nut­zen: Der Nut­zen den das geschaf­fe­ne hervorbringt
6) Schä­den: Die Schä­den die durch das Pro­jekt­er­geb­nis her­vor­ge­ru­fen wer­den (Lärm­be­läs­ti­gung, Zer­stö­rung Bio­to­pen, Arbeits­plät­ze die wegfallen)
7) Geis­tes-Hal­tung: Ein aus unse­rer Sicht sehr wesent­li­cher Aspekt, der die See­le, das Ver­ständ­nis der Zusam­men­ar­beit aber auch das Mit­ein­an­der reflektiert.

All die­se Buil­ding Blocks wer­den wie beim BM Can­vas durch die Teil­neh­mer eines wie auch immer gear­te­ten Work­shops / Mee­tings gefüllt.

Ein­satz­mög­lich­kei­ten sind vielfältig
– zum Anfang eines Pro­jek­tes, Mit­ten­drin oder am Ende
– Her­stel­len eines gemein­sa­men Verstaendnisses
– Ist / Mass­nah­men / Ziel Betrch­tun­gen (mit 3 Pro­ject Squares)
– Iden­ti­fi­zie­ren von Inkon­sis­ten­zen (Kein Scope Ele­ment ohne Ziel­grup­pe, kei­ne Ziel­grup­pe ohne Nut­zen, kein lee­res Feld etc.)
– Schaf­fen eines gemein­sa­men Ver­ständ­nis­ses im Zuge von Pro­jekt Anbah­nun­gen bzw RFP Situationen
– Iden­ti­fi­zie­ren von unter­schied­li­chen Sich­ten auf ein Pro­jekt (bei unter­schied­li­chen Sta­ke­hol­der­grup­pen) und spä­te­re Konsolidierung
– Anhand des gefüll­ten Squa­re kann die ‚Sto­ry getel­led‘ wer­den :-) Also eine Geschich­te zum Pro­jekt erza­ehlt werden.

nae­he­res hier (moech­te nicht das gesam­te Abs­tract hier wiedergeben):
http://www.turnaroundpm.com/project-square/

Ich per­sön­lich habe den Pro­ject Squa­re schon viel­fach erfolg­reich ein­ge­setzt. Gera­de in Tur­nAround Situa­tio­nen wenn es dar­um geht zu iden­ti­fi­zie­ren wel­che Film die Pro­jekt­be­tei­lig­ten im Kopf haben kön­nen inter­es­san­te Din­ge auffallen.
Bspw: tritt mit vor­ge­schrit­te­ner Pro­jekt­dau­er der Nut­zen in den Hin­ter­grund da man eben im Maschi­nen­raum den 17er Schlues­sel sucht um noch eine Schrau­be rein­zu­dre­hen, ver­gisst man dass das Schiff am Ende schwim­men muss um Leu­te von A nach B zu transportieren.
Auch über Schä­den macht man sich viel zu wenig Gedan­ken (Stutt­gart 21 ist hier das bekann­tes­te Bei­spiel) und dies wird durch den Pro­ject Squa­re initiiert.
Auch die Mög­lich­keit ein Pro­jekt und des­sen Pha­sen (meh­re­re Pro­ject Square’s zu befül­len) wel­ches über einen RFP hin­weg ver­streut beschrie­ben ist, in solch einer Form zu beschrei­ben ist abso­lut ziel­füh­rend und bringt alle Betei­lig­te auf ‚the same page‘ bzw schafft die not­wen­di­ge Flughoehe und gemein­sa­mes Verständnis.
Pro­jek­te die not­wen­dig sind um eine Stra­te­gy bzw Busi­ness Modell (Absprung­ba­sis der BM Can­vas) zu beschrei­ben und die in einer Baum­struk­tur (Port­fo­lio, Pro­gram, Pro­jekt, Teil­pro­jekt) dar­stell­bar zu machen ist ein wei­te­rer Einsatzzweck.
Wei­ter­hin in Pro­jekt­si­tua­tio­nen wo Du kurz vor der Ein­füh­rung / Roll­out stehst, die Sta­ke­hol­der mit solch einer Sicht abzu­ho­len bzw die­se bei Dis­sen­sen mit­tels des Pro­ject Squa­res zu iden­ti­fi­ze­ren und dann gemein­sam Über­schnei­dun­gen aber auf Dif­fe­ren­zen im Bezug auf die Sicht auf das Pro­jekt zu dis­ku­tie­ren und gemein­sam zu kon­so­li­die­ren war in der Nahen Ver­gan­gen­heit bei mir und allen Betei­lig­ten eine span­nen­de Erfahrung.

Wir sind der­zeit in der Ver­si­on 1.0 und aehn­lich wie Oster­wal­der, Crea­ti­ve Com­mons lizen­siert. Unser Buch wird im Mai/Juni vero­ef­fent­licht und der Pro­ject Squa­re spielt dort eine wesent­li­che aber nicht die Haupt­rol­le. Bis dahin wer­den wir noch eini­ge Impuls­Work­shop und Feed­back Schlei­fen durch­lau­fen und freu­en uns auf jeden Impuls.

Rai­ner, wir moech­ten Dich herz­lich ein­la­den hier­an mit­zu­wir­ken und ich kann mir gut vor­stel­len dass wir das Ergeb­nis Pro­ject Squa­re in die / das openPM einbringen.

Noch ein abschlies­sen­der Satz zu zwei wei­te­ren PM Can­vas Vari­an­ten die der­zeit im Inter­net kur­sie­ren. Aus unse­rer Sicht sind das gute Ansaet­ze im Sin­ne Struk­tur und Ein­satz­moe­g­lich­kei­ten jedoch bil­den die­se im wesent­li­chen nahe­zu schon Sta­tus Reports bzw. Pro­jekt Steck­brie­fe oder Terms of Refe­ren­ces ab. Wir glau­ben das hier eine ande­re Ebe­ne not­wen­dig ist / war um ein Pro­jekt als sol­ches zu erfas­sen. Daher der Pro­ject Square.

Wir freu­en uns auf den Aus­tausch und Impul­se für den Ein­satz und Nut­zen eines sol­chen Ansatzes.
Ger­ne koen­nen wir im naechs­ten PMcamp auch einen Impuls Vor­trag und Work­shop ein­brin­gen um das Anwen­den des Pro­ject Squa­re erleb­bar zu machen und wei­te­re Impul­se zu initiieren.

Gruss
Torsten
http://www.torstenkoerting.com
http://www.turnaroundpm.com

Hal­lo Torsten,

vie­len Dank für Dei­nen tol­len Kom­men­tar. Natür­lich habe ich euer Pro­jectS­qua­re schon gese­hen und hal­te es im Moment für die mir Abstand brauch­bars­te PM Can­vas im Sin­ne des­sen was ich in dem Arti­kel als Anfor­de­rung an eine Can­vas aus­drü­cken woll­te. Es ist sehr schön zu lesen, dass Dich und vie­le ande­re ähn­li­ches umtreibt.

Es wür­de mich sehr freu­en wenn die Kurz­zu­sam­men­fas­sung die Du hier als Kom­men­tar geschrie­ben hast sich auf openPM als Beschrei­bung des Pro­jectS­qua­re wie­der­fin­den wür­de. Könn­test Du das auf openPM anlegen?

Da ihr Pro­jectS­qua­re ja eben­so wie Oster­wal­der sei­ne BM-Can­vas unter einer CC-Lizenz zur Ver­fü­gung stellt, kann ich Dir nur anbie­ten openPM per­spek­ti­visch als Platt­form und Com­mu­ni­ty zur Wei­ter­ent­wick­lung zu nut­zen. Ich selbst brin­ge mich ger­ne in die Dis­kus­si­on um eine PM Can­vas ein. Auf openPM aber auch in ande­rer Weise!

Eine Ses­si­on auf einem der nächs­ten PM Camps (es sind ja vie­le regio­na­le im Ent­ste­hen) soll­tet ihr unbe­dingt machen. Es wür­de mich freu­en, Dich und Dei­ne Mit­strei­ter auf einem der nächs­ten PM Camps per­sön­lich ken­nen ler­nen zu dürfen.

Herz­li­che Grüße,
Marcus

Hal­lo Marcus,

dan­ke fuer Dei­ne Unters­tuet­zung und Dei­ne Gedan­ken sowie Dein Feed­back. Es gibt uns und spe­zi­ell mir das Gefuehl dass wir auf dem rich­ti­gen Weg sind.
Ich wer­de das Abs­tract bzw die Ein­satz­ge­bie­te und Nut­zen des Pro­ject Squa­res in openPM ein­stel­len. Lass mich nur noch wis­sen ob als neu­en Arti­kel unter Rubrik PM Can­vas oder als sepa­ra­ten Ansatz.

Wuer­de mich eben­so freu­en Dich ent­we­der im Zuge einer openPM Ver­an­stal­tung oder eines PM Camps oder zu einem unse­rer naechs­ten Impuls­Work­shops ken­nen­zu­ler­nen und wei­te­re Ideen und Impul­se aus­zu­tau­schen um den Ansatz wei­ter zu opti­mie­ren damit hier etwas rich­tig Gutes entsteht.
Vie­le Gruesse
Torsten

Hal­lo Torsten,

bezüg­lich openPM: Ich wür­de vor­schla­gen es als Unter­sei­te der PM Can­vas Sei­te zu machen. Ist aber im Prin­zip egal, weil man alles leicht ver­schie­ben kann. Haupt­sa­che es ist mal drin.

Lass es mich doch wis­sen wenn ihr wie­der einen Impuls­work­shop macht, viel­leicht klappt es ja. 

Grü­ße,
Marcus

Hal­lo Marcus,

ich erle­ben gera­de wie­der bei einem neu­en Unter­neh­men wie beim The­ma Pro­jekt­ma­nage­ment der „17er-Schlüs­sel“ im Vor­der­grund steht. Um es im Sin­ne von Tom DeMar­co zu sagen, dass Werk­zeug­ge­döns fin­de ich eher hin­der­lich. Für mich ste­hen die Men­schen und nicht die Tools im Vor­der­grund. Nur wenn es gelingt die Men­schen im Pro­jekt abzu­ho­len, kann man über­haupt erfolg­reich Pro­jekt­ma­nage­ment machen.
So eine Initia­ti­ve wie von openPM kann da sehr hel­fen. Eine gemein­sa­me Spra­che unter­stützt die Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen den Lagern.

Hal­lo Tho­mas, vie­len Dank für Dei­nen Kom­men­tar. Lei­der ken­ne ich die­se Dis­kus­si­on über Werk­zeug­ge­döns nur zu gut. Bin­det lei­der nur sinn­los Kräf­te. Der Maschi­nen­raum ist die Kom­fort­zo­ne vie­ler, da ken­nen sie sich aus und dar­über lässt sich dann lei­den­schaft­lich dis­ku­tie­ren. Ich wür­de mir, wie gesagt wün­schen, wenn wir über Pro­jekt­ma­nage­ment auf einer ande­ren Ebe­ne dis­ku­tie­ren könn­ten, mit einer gemein­sa­men Spra­che ähn­lich der gemein­sa­men Spra­che die die Busi­ness Model Can­vas für Geschäfts­mo­del­le geschaf­fen hat. openPM hilft uns als zen­tra­le Anlauf­stel­le für die­se gemein­sa­me Arbeit nicht nur bei dem Thema.

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