Monate: Juni 2013

Projekte verkaufen

Nein, es geht nicht darum, möglichst viele Engagements als Projektleiter zu ergattern. Auch nicht darum, möglichst viele Gewerke projekthaft einem Kunden zu verkaufen. Es geht um das tägliche Präsentieren, Überzeugen, Verhandeln und Verkaufen rund um das Projekt als Projektleiter, im Lenkungskreis, gegenüber den Stakeholdern oder gegenüber dem Team, um nur einige typische Situationen zu nennen. Ein guter Projektleiter muss auch ein guter Verkäufer sein.

Neuland

Angela Merkel meint also, das Internet wäre für uns alle Neuland. Immer noch. Über 40 Jahre nach Arpanet und über 20 Jahre nach der Einführung des World Wide Web. Wenn es wirklich so ist und das Internet für viele Deutsche immer noch Neuland ist, dann zeigt das lediglich das gigantische Versagen der deutschen Politik der letzten Jahrzehnte. Und es zeigt eine sehr deutsche Grundhaltung: Angst. So deutsch, dass die German Angst mittlerweile als Lehnwort ins Englische übernommen wurde. Nicht alles Neue ist uneingeschränkt gut, aber eben auch nicht per se eine Gefahr. Alles bietet Chancen und Risiken. Die Frage ist nur, was man vorrangig sieht. Im Internet sah und sieht unsere Politik, unterstützt von den Lobbyisten der etablierten Medien, in erster Linie eine Bedrohung. Das ist das große Versagen unserer Regierung. Es ist fast nur von Gefahren die Rede, selten und erst spät von Möglichkeiten. Diese hausgemachte und in weiten Teilen eingebildete German Angst dann zur Rechtfertigung für staatliche Überwachung des Internets im Rahmen von PRISM zu verwenden, wie es Angela Merkel jüngst tat, ist …

Der Experte als Projektleiter

Im Projektmagazin war neulich die Überschrift und provokante These »Projektmanager brauchen keine Branchenkenntnis!« zu lesen. Vermutlich diskutiert der Artikel die Aussage differenzierter (leider ist er nicht öffentlich zugänglich und deshalb hier nicht verlinkt), denn so plakativ ist das natürlich grober Unfug. Ebenso wie das andere Extrem: Der beste Fachexperte ist automatisch der geeignete Projektleiter. Wie immer kommt es auf das rechte Maß an.

Stabilität und Veränderung

Die Kunst des Projektmanagements besteht zu einem maßgeblichen Teil darin, Vorgehensweise, Methoden und Werkzeuge auf die jeweilige Projektsituation zuzuschneiden und kontinuierlich zu optimieren. Die Frage wie agil es sein darf und sein muss ist dabei eine ganz zentrale und hängt nicht zuletzt von der erwarteten Stabilität der Anforderungen ab. Meist darf es aber dann doch nicht so agil sein, wie es bei ehrlicher Betrachtung dieser erwarteten Stabilität sein müsste.