Monate: April 2014

Vom Nutzen eines systematischen Reflektierens

Projekte bedeuten Veränderung. Jedes Projekt ist einzigartig, jede Projektsituation ein wenig anders als alle vorhergehenden. Das macht Projektmanagement reizvoll und fordernd zugleich. Die Fülle und Dichte der Erfahrungen bietet eine große Chance zur persönlichen Weiterentwicklung. Hilfreich dabei ist ein systematisches Reflektieren und Verarbeiten des Erlebten im Gespräch mit einem anderen Menschen.

Buchempfehlung: Dein Preis. Wie Du ein Angebot erstellst, das Deinem Wert entspricht.

Niemand verkauft sich gerne unter Wert. Darum behandelt Gebhard Borck, der Autor des Buches „Affenmärchen“, in seinem neuen Buch „Dein Preis. Wie Du ein Angebot erstellst, das Deinem Wert entspricht“ die wertorientierte Angebots- und Preisgestaltung für Wissensarbeiter. Ein kompaktes Buch ohne Schnörkel, dafür umso mehr Inspirationen, in einem sehr erfrischenden, persönlichen Stil als Gesprächsnotiz geschrieben und eine klare Leseempfehlung für alle Wissensarbeiter, die ihr Wissen und ihre Erfahrung richtig verkaufen wollen.

Hektischer Stillstand

Wir haben die Qual der Wahl. Ob im Privatleben oder im Beruf, stets gibt es mehr Möglichkeiten als verfügbare Zeit. Also müssen wir uns entscheiden. Widerwillig zwar, immer die Opportunitätskosten im Blick. Fortwährende Optimierung und Effizienzsteigerung will uns glauben machen, dass wir uns nicht entscheiden müssten, sondern alles haben und tun könnten. Wer immer mehr in immer weniger Zeit erledigt, ist zwar sehr beschäftigt, arbeitet aber selten zielgerichtet, sondern verstreut die Energie in tausend Richtungen. Ein Plädoyer für mehr Mut zur Entscheidung und zur Fokussierung.

Ein bisschen agiler, bitte

Mehr als ein Jahrzehnt nach dem agilen Manifest ist agiles Vorgehen im Mainstream angekommen. Bei den kleinen Softwareunternehmen sowieso, aber zunehmend auch bei großen Konzernen. Wo bisher strikt nach Wasserfall vorgegangen werden musste, finden immer mehr agile Ansätze Einzug in die Projekte. Meist aber ausschließlich für die Phase der Programmierung der vorab im Detail spezifizierten Anforderungen. Ein Anfang immerhin, der allerdings nur einen Bruchteil des wahren Potential agilen Vorgehens hebt.

Vorarbeiter, Manager oder Gestalter

Projektleiter durchlaufen drei Stadien in ihrer Entwicklung vom Experten zur Führungskraft. Wer sich durch sehr gute Arbeit hervortut wird zunächst zum Vorarbeiter und entwickelt sich dann zum verwaltenden Manager des Projekts. Viele bleiben auf dieser Ebene stehen und reiben sich dort auf zwischen Micromanagement und Kontrollzwang. Nur wenige schaffen den Sprung vom Manager zum echten Gestalter ihrer Projekte. Eine kurze Typologie der drei Entwicklungsstufen.