Monate: September 2016

Individuen und Interaktionen

Individuen und Interaktionen mehr als Prozesse und Werkzeuge. Dieser erste Satz des Agilen Manifests beschreibt die agile Kultur ohne allerdings konkret zu werden, wie die Zusammenarbeit der Individuen aussehen und auf welchen Werten sie basieren könnte – nur weniger prozessgetrieben und werkzeuglastig soll sie sein. Umso wichtiger ist es für Unternehmen, die sich auf den Weg einer agilen Transition machen oder sich schon befinden, sich mit dieser Frage der Kultur auseinanderzusetzen: Wie wollen wir hier künftig zusammenarbeiten?

Auf Augenhöhe

Wenn von der Veränderung der Arbeitswelt insbesondere im Zuge der Digitalisierung die Rede ist (nicht zuletzt auch hier im Blog) darf der Begriff der Augenhöhe nicht fehlen. Einerseits wegen des gleichnamigen, sehr sehenswerten Films und andererseits, weil Augenhöhe tatsächlich kurz und prägnant das Ideal der Zusammenarbeit im Zeitalter der Wissensarbeit beschreibt. Grund genug den Gedanken der Zusammenarbeit auf Augenhöhe, der so neu gar nicht ist wie die beinahe inflationäre Verwendung des Begriffs in letzter Zeit glauben lässt, ein wenig genauer zu betrachten.

Die IT im Wandel: Vom Kostenfaktor zum Innovationstreiber

Seit ihrem Aufkommen im letzten Jahrhundert wird die Informationstechnologie (IT), in Deutschland gerne auch etwas sperrig Elektronische Datenverarbeitung (EDV) genannt, rein als Kostenfaktor behandelt. Software wird von der Stange gekauft oder maßgefertigt, betrieben und gewartet. Ihre Aufgabe ist die Unterstützung der Unternehmensprozesse. Effizienz und Stabilität lauten ihre wesentlichen Ziele. Anpassungen sind die Ausnahme und erfolgen im Rahmen von Projekten. In einer Zeit, die sich treffend mit dem Akronym VUCA (kurz für volatility, uncertainty, complexity und ambiguity) beschreiben lässt, müssen sich Unternehmen und ihre Prozesse und nicht zuletzt ihre IT deutlicher schneller als in der Vergangenheit auf neue Chancen und Herausforderungen einstellen können. Und sich von IT-Projekten als Werkzeug zur Veränderung verabschieden.

Führen heißt dienen

Die Frage nach der richtigen Führung ist keineswegs so neu, wie ihre momentane Aktualität im Zuge des Wandels zur Wissensarbeit und der Diskussion um Neue Arbeit sie erscheinen lässt. Erstaunlich zeitlos ist auch die Antwort auf diese Frage: Führen heißt dienen.