Monate: Januar 2017

Social Intranet: Die unterschätzte Macht der Vernetzung

In vielen Organisationen gibt es inzwischen ein Social Intranet. Weil man das so macht und weil gerade die jüngeren Mitarbeiter mit Social Media vertraut sind und diese Kommunikation schätzen und verlangen. Die wenigsten Mitarbeiter und noch weniger Manager aber haben verstanden, welche Machtverschiebung ein Social Intranet bedeuten kann und welches kreative Potential in der Vernetzung steckt.

Methode oder Persönlichkeit? Weder noch!

Das Projektmagazin hat zur Blogparade aufgerufen mit der Frage „Klassisch, agil oder egal: Ist ein guter Projektleiter mit jeder Methode erfolgreich?“ Es soll dabei der Frage auf den Grund gegangen werden, „was wichtiger ist: Die Projektmanagement-Methode oder die Persönlichkeit des Projektleiters.“ Auch wenn ich zunehmend der Meinung bin, dass Projekte zu schwerfällige Konstrukte zur Veränderung sind und wir eigentlich agile Organisationen und kontinuierlichen Wandel jenseits von Projekten anstreben müssen, will ich mich der Frage doch nicht entziehen und sie mit einem ganz klaren „weder noch“ beantworten.

Führung heißt, andere erfolgreich machen

Führungsphilosophien gibt es mehr als genug, auch hier im Blog. Manche sind klar und verständlich, andere eher eine lose Aneinanderreihung von gängigen Schlagworten. Da Führung mit Menschen zu tun hat, geben Führungsphilosophien immer auch Aufschluss über das jeweilige Menschenbild. Sundar Pichai, der CEO von Google, hat für sich und Google eine sehr prägnante und positive Philosophie gefunden, die auf dem Weg zu Neuer Arbeit viele inspirieren sollte: Führung heißt, andere erfolgreich machen.

Agilität jenseits von Projekten

Natürlich kann man Projekte agil durchführen. Es bleiben aber doch Projekte und damit letztlich relativ große und schwerfällige Konstrukte zur Veränderung eines Normalzustands. Agilität hingegen bedeutet kontinuierliche Weiterentwicklung, leichtgewichtig und in kleinen Schritten. Im Gegensatz zu Projekten endet diese Veränderung nie, sondern ist der Normalzustand.

Von tayloristischer Unmündigkeit zu agiler Selbstorganisation

In der überwiegend tayloristisch geprägten Arbeitswelt wird immer noch recht strikt getrennt zwischen Denken und Handeln. Das Management definiert Ziele, Organisation und Prozesse und die einfachen Mitarbeiter arbeiten innerhalb dieser für sie geschaffenen Strukturen. Umorganisation und Prozessveränderungen sind nach diesem Paradigma ureigenste Managementaufgabe. Im Gegensatz zu anderen Organisationsveränderungen kann eine agile Transformation so aber prinzipiell nicht gelingen. Genau diese tayloristische Trennung zwischen Denken und Handeln löst sich nämlich in einer agilen Organisation auf zugunsten des neuen Paradigmas der Selbstorganisation und geteilter Verantwortung für Produkt und Prozess.