Drei Ratschläge von Jack Welch für gute Führung – Sinn, Großmut und Freude

Ratschlä­ge zu Füh­rung gibt es vie­le. Weni­ge sind aller­dings so prä­gnant und authen­tisch wie die Rat­schlä­ge von Jack Welch, dem lang­jäh­ri­gen und dabei außer­or­dent­lich erfolg­rei­chen CEO von Gene­ral Electric. Füh­rung heißt für ihn ers­tens, der Arbeit der Men­schen Sinn und Ori­en­tie­rung zu geben und dann dafür zu sor­gen, dass die Men­schen mög­lichst unge­hin­dert dar­an arbei­ten kön­nen. Zwei­tens ist gute Füh­rung groß­mü­tig indem sie neid­los ande­re erfolg­reich macht. Und schließ­lich dient gute Füh­rung dem Men­schen und gibt ihnen Freu­de und Erfül­lung: „Be the Chief Fun Officer!“. 

Lea­ders­hip, very sim­ply, is about two things: 1) Truth and trust. 2) Cea­sel­ess­ly see­king the for­mer, relent­less­ly buil­ding the latter.
Jack Welch

Füh­rung gibt Ori­en­tie­rung indem sie einen ver­ständ­li­chen und attrak­ti­ven Sinn anbie­tet, an den der ein­zel­ne sich ankop­peln kann, um intrinsisch moti­viert sei­nen Bei­trag dazu zu leis­ten. Es geht dar­um „Chief Mea­ning Offi­cer“ zu sein und klar zu ver­mit­teln, was die Visi­on ist, was damit bezweckt wird und was das für jeden ein­zel­nen bedeu­tet (Jack Welch). Gute Füh­rung beginnt mit Sinn und Ver­trau­en und arbei­tet mit Absicht statt Anwei­sun­gen.

Befo­re you beco­me a lea­der, suc­cess is all about gro­wing yourself. When you beco­me a lea­der suc­cess is all about gro­wing others.
Jack Welch

Füh­rung heißt, ande­re erfolg­reich machen. Gute Füh­rung ist groß­mü­tig. Sie dient dem Leben und ist Dienst­leis­tung, kein Pri­vi­leg. Ihr Ziel lau­tet: Poten­ti­a­l­ent­fal­tung statt Res­sour­cen­aus­nut­zung. Genau des­halb steht im Mani­fest für mensch­li­che Füh­rung als ers­te The­se „Ent­fal­tung mensch­li­chen Poten­ti­als mehr als Ein­satz mensch­li­cher Res­sour­cen“ und wei­ter „Anfüh­rer her­vor­brin­gen mehr als Anhän­ger anführen.“ 

Giving peop­le self-con­fi­dence is by far the most important thing that I can do. Becau­se then they will act.
Jack Welch

Arbeit nimmt einen gro­ßen Teil unse­rer Zeit in Anspruch. Umso trau­ri­ger ist es, wenn Stu­di­en wie der Gal­lup Enga­ge­ment Index Jahr für Jahr fest­stel­len, dass nur 15% der Mit­ar­bei­ter eine star­ke Bin­dung zu ihrer Arbeit haben, wäh­rend 70% Dienst nach Vor­schrift machen und 15% sogar schon inner­lich gekün­digt haben. Die­se Iden­ti­fi­ka­ti­on beginnt mit dem gemein­sa­men Sinn und der gemein­sa­men Visi­on. Auf dem Weg dort­hin darf und muss man aber gemein­sa­me Erfol­ge fei­ern und gemein­sam aus die­ser Freu­de Kraft schöp­fen. Dar­um geht es Jack Welch wenn er for­dert „Chief Fun Offi­cer“ zu sein. Aber jetzt im unver­fälsch­ten Ori­gi­nal­ton die Rat­schlä­ge von Jack Welch:

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Von Marcus Raitner

Hi, ich bin Marcus. Ich bin der festen Überzeugung, dass Elefanten tanzen können. Daher begleite ich Organisationen auf ihrem Weg zu mehr Agilität. Über die Themen Führung, Digitalisierung, Neue Arbeit, Agilität und vieles mehr schreibe ich seit 2010 in diesem Blog. Mehr über mich.

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