Kategorie: Digitalisierung

Über die zersetzende Wirkung von E‑Mail

Schnel­le Kom­mu­ni­ka­ti­on mit E‑Mail soll­te doch die eigent­li­che Arbeit unter­stüt­zen. Und schnell eine Bespre­chung buchen zu kön­nen, soll­te auch eine Erleich­te­rung sein. Tat­säch­lich wur­den E‑Mails und Bespre­chun­gen aber unbe­ab­sich­tigt zum wesent­li­chen Arbeits­in­halt vie­ler Wis­sens­ar­bei­ter, weil sie durch ihre Ein­fach­heit struk­tu­rier­te Arbeits­ab­läu­fe ersetz­ten und zersetzten.

Einfach nur hier sitzen

Was macht der Mensch, wenn er nichts macht? Er denkt über sein Sozi­al­le­ben nach. Was pas­siert also, wenn jeg­li­cher Leer­lauf von der Auf­merk­sam­keits­in­dus­trie und ihren Apps auf dem Smart­pho­ne immer raf­fi­nier­ter unter­bun­den wird? Über die aso­zia­len Neben­wir­kun­gen der unun­ter­bro­che­nen Zer­streu­ung durch Social Media.

Digitaler Minimalismus: Weniger ist mehr

Wir haben uns nicht für die­ses digi­ta­le Leben ange­mel­det, das wir jetzt füh­ren. Tech­no­lo­gie ver­führt uns auf per­fi­de Wei­se und kapert unse­re Auf­merk­sam­keit. Einen Gegen­ent­wurf dazu bie­tet Cal New­port mit sei­ner Phi­lo­so­phie des „Digi­ta­len Minimalismus“.

Die Krise als Chance

Trotz der ver­ord­ne­ten und ange­ra­te­nen räum­li­chen Distanz rücken die Men­schen näher zusam­men und zei­gen mehr Inter­es­se und Ver­ständ­nis für­ein­an­der. Wenn wir uns das bewah­ren könn­ten für die Zeit nach der Coro­na-Pan­de­mie und nicht sofort wie­der in den alten Trott zurück­fie­len, wäre viel gewonnen.