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Profit ist kein Selbstzweck

Viele Unternehmen scheinen mittlerweile den Zweck ihrer Existenz vergessen zu haben. Reflexhaft antworten deshalb die meisten Mitarbeiter auf die Frage nach diesem Purpose ihres Arbeitgebers mit der scheinbar einzig richtigen Antwort: „Um Gewinn zu machen.“ Profit ist aber nie Selbstzweck, sondern mehr wie die Luft, die wir atmen um zu leben und dennoch unser Leben nicht nur aus Atmen besteht. Profit ist also nur eine notwendige Bedingung für das Fortbestehen der Organisation und der Maßstab dafür, dass ein für die Kunden wichtiger Zweck richtig erfüllt wird.

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Führung im Wandel – Augenhöhe statt Unterordnung

Im Übergang vom Industriezeitalter in das Zeitalter der Wissensarbeit ändert sich das Verhältnis von Mitarbeitern zur Organisation grundlegend. Aus abhängigen Arbeitern werden zunehmend unabhängige Wissensarbeiter, die ihre Produktionsmittel im Kopf tragen. Die Organisation ist deshalb mehr auf die Wissensarbeiter angewiesen als umgekehrt. Das Netzwerk löst in diesem Übergang die Hierarchie als führendes Organisationsprinzip ab. Führung basiert daher nicht länger auf Unterordnung und Gehorsam, sondern hat jetzt die Selbstführung der ihr anvertrauten Menschen zum Ziel.

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Wirkung statt Planung

Erfolgreiche agile Organisationen sind bei aller Selbstorganisation stark an einer gemeinsamen Mission ausgerichtet. Autonomie braucht Orientierung, sonst endet sie im Chaos. Natürlich beanspruchen auch alle anderen Organisationen für sich eine griffige Vision und Mission. Agile Organisationen orientieren sich dabei viel stärker an der Wirkung, die sie mit ihrem Tun erzielen wollen, während klassische Organisationen sich eher an Plänen, Ressourcen und vereinbarten Lieferergebnissen orientieren.

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Agilität und Subsidiarität: Autonome Entscheidungen – Gemeinsame Verantwortung

Agile Organisationen setzen konsequent auf das Prinzip der Subsidiarität. Entscheidungen werden so dezentral wie möglich getroffen. Die nächst höhere oder nächst größere Einheit greift prinzipiell nur dann ein, wenn die kleinere Einheit nicht in der Lage ist, die Aufgabe allein zu lösen. Ziel ist aber auch dann die Hilfe zur Selbsthilfe. Damit Subsidiarität zielgerichtet miteinander funktioniert und nicht im schädlichen Gegeneinander der Einheiten endet, braucht die Autonomie zwingend die gemeinsame Ausrichtung auf einen den höheren Zweck. Die ständige Arbeit an und mit diesem Zweck als Leitlinie und Ordnungsfunktion ist damit eine der wichtigsten Führungsaufgaben in einer agilen Organisation. Und die aktive Übernahme von Verantwortung im Sinne der gemeinsamen Mission ist die wichtigste Aufgabe der dezentralen Einheiten, durch die ihre Autonomie erst legitimiert wird.

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