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„Wer ein WARUM zum Leben hat, erträgt fast jedes WIE.“

Führung bedeutet zu einem großen Teil Sinnstiftung und Vertrauen, dass die Menschen gemäß dem erkannten Sinn handeln. Die Motivation von Menschen ist entscheidend von Sinnhaftigkeit der Aufgaben und Ziele getragen.[1. vgl. Motivation: Was Menschen wirklich motiviert]. Je besser jemand das WARUM verstanden und zu seinem WARUM gemacht hat, desto motivierter wird er das WIE gestalten und, wenn es sein muss, auch ertragen. Das erkannte schon Friedrich Nietzsche, von dem das Zitat im Titel stammt. Viktor Frankl begründete darauf die Logotherapie. Nur im Kontext von Führung wird dieses Wissen gerne ignoriert.

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Verwalten Sie noch oder führen Sie schon?

Management works in the system; leadership works on the system. (Steven Covey)

Management und Führung (Leadership) sind beide nützlich. Weder ist das eine gut, noch das andere schlecht. Höchstens für eine konkrete Aufgabe unpassend. Treten wir also einen Schritt zurück und betrachten die Aufgabe des (IT‑)Projektmanagments unter diesem Blickwinkel: Wieviel Führung braucht ein Projekt und wieviel Management verträgt es?

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Messen und Steuern mit Maß und Ziel

Was man nicht messen kann, kann man nicht kontrollieren.[1. Buchtitel eines der ersten Bücher von Tom deMarco: Was man nicht messen kann, …: … kann man nicht kontrollieren.]

Die Messbarkeit hat Grenzen. Jenseits dieser Grenzen gibt es elementar wichtige Dinge, die Führungskräfte trotzdem beeinflussen müssen. Ich gehe noch einen Schritt weiter: die Aufmerksamkeit von Führungskräften muss genau bei den nicht messbaren Dingen sein. Dort liegen Kreativität, Motivation, Engagement, Werte, etc. Die nicht messbaren Faktoren entscheiden langfristig über Erfolg oder Misserfolg.

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Teamentstehung braucht Zeit

Teams entstehen nicht, indem jedem Mitglied eine Rolle zugewiesen wird. Die Rollen zu besetzen bedeutet nur, dass nun jeder sein Instrument kennt. Und mit viel Glück passt diese Besetzung tatsächlich zu den jeweiligen Fähigkeiten der Mitarbeiter. Die Besetzung eines Orchesters führt aber nicht automatisch zu Wohlklang. Die eigentliche Arbeit beginnt erst nach der Besetzung. Erst durch Übung zeigt sich, ob das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile — oder doch nur Chaos.

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