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Projektcoaching (07): Projektstart

Ein Projektcoach macht Menschen im Projekt erfolgreich. Er ist Coach, Berater und Diskussionspartner in einer Person; er agiert als graue Eminenz im Hintergrund. Sein Handwerkszeug sind in erster Linie Fragen: im Idealfall erkennt oder erarbeitet der Anwortende sich dabei die Lösung selbst. Die Themen sind so vielfältig wie die Menschen und ihre jeweiligen Rollen im Projekt: vom persönlichen Coaching des Projektleiters bis hin zum detaillierten Hinterfragen des Risikomanagements. In dieser Artikelserie erscheinen jede Woche fünf typische Fragen eines Projektcoaches zu einem ausgewählten Thema. Diese Fragen geben einen ersten Eindruck von Projektcoaching und regen an zum Nachdenken über das eigene Projekt und die eigene Rolle darin. Das Thema dieser Woche ist bereits in vorangegangenen Teilen der Serie angeklungen: Die entscheidende Bedeutung des Projektstarts.
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Projektcoaching: Fordern, fördern, sichern

Sich über das Umfeld eines Geschäftsfeldes IT-Projektcoaching Gedanken zu machen, ist die erste grundlegende Aufgabe von Management. Dem muss aber sofort die zweite folgen und die heißt: den eigenen Beitrag, die eigene Mission zu definieren. Oder mit den Worten von Peter F. Drucker:

The assumptions about mission define what an organization considers to be meaningful results; in other words, they point to how it envisions itself making a difference in the economy and in society in large. (Peter F. Drucker. Management Rev Ed. S. 90.)

Die Annahmen über das Umfeld von IT-Projektcoaching lauten zusammengefasst: IT-Projekte werden größer und komplexer; der Projekterfolg wichtiger und unternehmenskritischer denn je. Projektteams bestehen zunehmend aus Mitarbeitern verschiedener Unternehmen, verteilt auf verschiedene Standorte und sozialisiert in unterschiedlichen Kulturen. Die Herausforderung im Management von IT-Projekten ist damit ganz klar die Führung von Wissensarbeitern unter extremen Bedingungen. IT-Projektcoaching bietet in dieser immer komplexer werdenden Projektlandschaft zusätzliche Sicherheit: IT-Fachkräfte werden im Projekt individuell gefördert; sie werden gefordert, aber nicht überfordert und sammeln gezielt wertvolle Erfahrungen.

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Projektcoaching (06): Lieferergebnisse

Ein Projektcoach macht Menschen im Projekt erfolgreich. Er ist Coach, Berater und Diskussionspartner in einer Person; er agiert als graue Eminenz im Hintergrund. Sein Handwerkszeug sind in erster Linie Fragen: im Idealfall erkennt oder erarbeitet der Anwortende sich dabei die Lösung selbst. Die Themen sind so vielfältig wie die Menschen und ihre jeweiligen Rollen im Projekt: vom persönlichen Coaching des Projektleiters bis hin zum detaillierten Hinterfragen des Risikomanagements. In dieser Artikelserie erscheinen jede Woche fünf typische Fragen eines Projektcoaches zu einem ausgewählten Thema. Diese Fragen geben einen ersten Eindruck von Projektcoaching und regen an zum Nachdenken über das eigene Projekt und die eigene Rolle darin. Das Thema dieser Woche klingt banal und wird gerade deswegen oft unterschätzt oder übergangen: die Ergebnisse des Projekts.
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Projektcoaching (05): Risiken

Ein Projektcoach macht Menschen im Projekt erfolgreich. Er ist Coach, Berater und Diskussionspartner in einer Person; er agiert als graue Eminenz im Hintergrund. Sein Handwerkszeug sind in erster Linie Fragen: im Idealfall erkennt oder erarbeitet der Anwortende sich dabei die Lösung selbst. Die Themen sind so vielfältig wie die Menschen und ihre jeweiligen Rollen im Projekt: vom persönlichen Coaching des Projektleiters bis hin zum detaillierten Hinterfragen des Risikomanagements. In dieser Artikelserie erscheinen jede Woche fünf typische Fragen eines Projektcoaches zu einem ausgewählten Thema. Diese Fragen geben einen ersten Eindruck von Projektcoaching und regen an zum Nachdenken über das eigene Projekt und die eigene Rolle darin. Thema dieser Woche sind die Risiken des Projekts und das Risikomanagement.

Thema der Woche: Risiken

Projekte sind per Definition einmalige und außergewöhnliche Vorhaben. Für den erwarteten Nutzen müssen Risiken in Kauf genommen werden. Projekte ohne Risiken gibt es nicht—jedenfalls keine lohnenden. Zurecht betont Tom deMarco in Bärentango: Mit Risikomanagement Projekte zum Erfolg führen:

Projekte ohne Risiken sind Loser. Sie sind fast nie gewinnbringend; deshalb wurden sie nicht schon vor Jahren realisiert.[…] Wenn ein Projekt kein Risiko birgt … lassen Sie die Finger davon.

Wer Honig will, muss mit Bienen umgehen können. Wer den Nutzen heben will, muss Risiken managen. Denn auch wer es nicht wagt, geht ein Risiko ein—das Risiko überrascht zu werden:

By not daring to take the risk of making the new happen, management takes, by default, the greater risk of being surprised by what will happen. (Peter F. Drucker)

Fünf Fragen zu den Risiken des Projekts

  1. Welches sind die Grundannahmen des Projekts und wie werden diese überprüft?
  2. Welche Risiken birgt das Projekt?
  3. Wie denken wesentliche Stakeholder über diese Risiken?
  4. Wer beschäftigt sich mit den Risiken außer dem Projektmanager?
  5. Welche Mitarbeiter kennen die Risikoliste und können die Risiken erklären?

Die Fragen einerseits darauf, ob Risiken überhaupt ein Thema sind. Systematisches Risikomanagement beginnt mit den Grundannahmen über das Umfeld, die Mission und die Kernkompetenzen und endet noch lange nicht mit der initialen Erstellung einer Risikoliste. Darum zielen die Fragen andererseits darauf, ob neben dem Projektmanager noch weitere Personen aktiv am Risikomanagement mitarbeiten.

Natürlich sind diese Fragen nur der Einstieg ins Projektcoaching. Ein erfahrener Projektcoach wird anhand der Antworten vertiefende Fragen stellen und so die Antworten immer schärfer herausarbeiten.

Vorangegangene Teile der Serie Projektcoaching

Bildnachweis

Das Artikelbild wurde von Chris-Håvard Berge unter dem Titel „Achtung! Minen!“ auf Flickr veröffentlicht (Bestimmte Rechte vorbehalten).

IT-Projekte: Führung unter extremen Bedingungen

Wenn man eine Dienstleistung IT-Projektcoaching neu anbietet, dann lohnt es sich, über das Umfeld, in dem man sich bewegt, nachzudenken. Auch und gerade dann, wenn man dieses Umfeld genau zu kennen glaubt. Denn nur dann werden die Grundannahmen explizit und nur dann können sie an der Realität gemessen werden. Das Umfeld des Unternehmens, also die Gesellschaft, die Märkte, die Kunden, die Technologie, ist von entscheidender Bedeutung, denn der Zweck eines Unternehmens findet sich immer außerhalb, in diesem Umfeld. Niemand bringt das besser auf den Punkt als Peter F. Drucker:

There is only one valid definition of business purpose: to create a customer. […] It is the customer who determines what a business is. […] What the customer buys and considers value is never a product. It is always utility, that is, what a product or service does for him. (Peter F. Drucker. Management Rev Ed. S.98)

Werfen wir also einen Blick auf das Umfeld von IT-Projektcoaching und damit auf den Markt der IT-Projekte und die Menschen, die diese durchführen.

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