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Online-Dating: The good, the bad, and the ugly

Schon immer sind sich Menschen im Internet begegnet, wenn auch bis vor kurzem nur eine kleine Informationselite. Spätestens mit dem Erfolg von Social Media wird das Web 2.0 für eine breite Masse zu einem wichtigen Medium. Der derzeitige Erfolg von Anbietern wie Elitepartner, Parship, Friendscout, usw. dokumentiert großen Bedarf an Online-Dating. Es gibt aber ein paar Stolpersteine im Umgang mit Online-Dating, die man (er-)kennen sollte. Leider ignorieren die führenden Anbieter diese und schaffen so mehr Probleme als sie lösen. Zuviel Zeit wird mit der Suche, dem Lesen und Vergleichen von Profilen verbracht, was gut ist für die Anbieter, denn genau dafür bekommen sie Geld, und zuwenig mit echtem Kennenlernen von Angesicht zu Angesicht, was gut wäre für die Menschen, denn nur so würden sie zueinander finden. Weiterlesen

Planung ersetzt Zufall durch Irrtum

Albert Einstein bringt es auf den Punkt. Was zunächst spöttisch klingt, vielleicht sogar spöttisch gemeint war, fördert das Dilemma beherrschbarer Projektplanung zu Tage. Ohne Planung bleibt nur ein gefährlicher Sichtflug; man ist dem Zufall ausgeliefert. Dennoch ist auch der beste und genaueste Plan nie die Realität; er enthält Annahmen über die Zukunft und ist insofern  immer Irrtum. Verzichten lässt sich auf Pläne aber nicht ganz, denn sie geben Orientierung. Orientierung für ein Team in dem jeder Einzelne bereitwillig Verantwortung übernimmt für das Gesamtvorhaben. Verantwortungsvolle Mitarbeiter erhält aber nur, wer ihnen Freiräume zu eigenen Entscheidungen im Team lässt. Genau dort liegt die größte Gefahr von Plänen: schnell werden sie zu genau, engen zu sehr ein und zwängen den Mitarbeiter in eine rein ausführende Rolle ohne Freiräume. Weiterlesen

Enterprise Microblogging: Kommunikation ist eine Frage der Kultur, nicht des Mediums

Mit dem Erfolg von Twitter ist das Thema Microblogging im Unternehmen angekommen. Das Whitepaper von Wilms Buhse auf doubleyuu zeigt verschiedene Einsatzszenarien des neuen Mediums im Unternehmen: von Projektmanagement bis zur Vertriebsunterstützung; Anforderungen an Microblogging-Werkzeuge werden definiert und verfügbare Lösungen evaluiert. Leider trägt das Whitepaper einen faden Beigeschmack der Voreingenommenheit — schließlich entstand es in Zusammenarbeit mit Communardo, dem Hersteller der Microblogging-Software communote. Wenig verwunderlich, dass die wichtigste Frage nicht gestellt wird: Wieviel nützt Microblogging im Unternehmen tatsächlich? Weiterlesen