Alle Artikel mit dem Schlagwort: Agile

Manifest für menschliche Führung

In einer Zeit, in der es „normal ist, dass vieles anders ist und immer schneller anders wird“ (Karl-Heinz Geißler) steht auch und insbesondere die Rolle der Führung mindestens zur Diskussion und in Teilen sogar in Frage. Führung muss die Selbstführung der anvertrauten Mitarbeiter zum Ziel haben. Führung heißt, andere erfolgreich zu machen. Diese menschliche Führung ist keine Frage der Position, sondern eine Frage der Haltung. Diese Haltung und die Werte neuer, agiler, digitaler und vor allem menschlicher Führung beschreibt dieses Manifest.

Jahresrückblick 2017: Agile by nature, Rebel without a pause, working out loud

Ein sehr intensives und spannendes Jahr neigt sich dem Ende. Es stand im Zeichen der Agilen Transformation der BMW Group IT. Meine Rolle als Agile Transformation Agent lässt sich am besten irgendwo zwischen Agile Evangelist, Agile Coach, Hofnarr und Organisationsrebell beschreiben. Wie so eine agile Transformation dann aussieht zeigt das folgende Symbolbild (danke der Nachfrage, es geht mir gut) oder erkläre ich ganz frisch im Firmenfunk-Podcast Es ging in den 52 Artikeln hier im Blog – die neben Arbeit und Familie nicht immer leicht zu schreiben waren – entsprechend viel um Agilität, Führung im Kontext der Agilität und um Neue Arbeit, aber auch um Rebellentum, Working Out Loud, die Macht der Vernetzung und vieles mehr. Die Top-10 Artikel 2017 Diese Themen scheinen anzukommen und viele zu beschäftigen, denn gemessen an den Zugriffszahlen war 2017 das erfolgreichste Jahr für mein Blog mit über 80.000 Seitenaufrufe von über 45.000 Besuchern. Ganz besonders gut kamen die folgenden Artikel an, die ich in dieser Top-10 nochmal kurz zusammengefasst habe. Führung heißt, andere erfolgreich machen Da Führung mit Menschen zu tun …

Absicht statt Anweisung

Wie soll man ein Atom-U-Boot befehligen, wenn man es selbst nicht gut genug kennt mit einer Crew die es gewohnt ist Befehle unhinterfragt auszuführen? Diese Frage musste sich David Marquet stellen als er überraschend das Kommando auf der USS Santa Fe übernehmen musste, obwohl er über ein Jahr für den Einsatz auf einem U-Boot eines ganz anderen Typs trainiert worden war. Die Fragestellung lässt sich leicht auf viele Führungssituation und Führungskräfte auf der Suche nach neuer Führung übertragen. Die Antwort von David Marquet, mit der er sprichwörtlich das Schiff herumriss und es nachhaltig vom schlechtesten Schiff in der Flotte zum besten verwandelte, hoffentlich auch: Er schwor sich und der Crew, nie wieder einen Befehl zu geben und verschob damit die Autorität zur Entscheidung wieder dorthin, wo auch das Wissen, die Erfahrung und Information dazu war. David Marquet liefert mit seiner Geschichte ein inspirierendes Beispiel von Empowerment und Selbstorganisation in einem Umfeld in dem man es nicht erwartet hätte.