Alle Artikel mit dem Schlagwort: Wertschätzung

Wertschöpfung durch Wertschätzung

Henry Ford beklagte sich einst, dass es die dringend benötigten Hände immer nur in Verbindung mit einem Gehirn gäbe: „Why is it every time I ask for a pair of hands, they come with a brain attached?“ Damit beschrieb er zugleich das wesentliche Prinzip des Taylorismus, nämlich die Reduktion des Menschen auf den ihm zugeteilten Arbeitsschritt und seine Rolle im Prozess. Was damals zwar auch unmenschlich, aber höchst erfolgreich war, ist in unserer heutigen VUCA-Welt weder wertschätzend noch wertschöpfend.

Messen und Steuern mit Maß und Ziel

Was man nicht messen kann, kann man nicht kontrollieren.[1. Buchtitel eines der ersten Bücher von Tom deMarco: Was man nicht messen kann, …: … kann man nicht kontrollieren.] Die Messbarkeit hat Grenzen. Jenseits dieser Grenzen gibt es elementar wichtige Dinge, die Führungskräfte trotzdem beeinflussen müssen. Ich gehe noch einen Schritt weiter: die Aufmerksamkeit von Führungskräften muss genau bei den nicht messbaren Dingen sein. Dort liegen Kreativität, Motivation, Engagement, Werte, etc. Die nicht messbaren Faktoren entscheiden langfristig über Erfolg oder Misserfolg.

Tugenden eines Projektleiters: Gerechtigkeit

Methodische Fertigkeiten und fachliches Wissen alleine machen noch keinen guten Projektleiter. Weitaus wichtiger ist sein Wirken als Führungskraft. Wirksame und erfolgreiche Führungskräfte arbeiten auf einem soliden Fundament vonWerten. Diese lassen sich zurückführen auf klassische Kardinaltugenden (von lat. cardo, „Türangel, Dreh- und Angelpunkt“). In einer Serie von Artikeln werden diese Tugenden im Kontext von Führungsarbeit und insbesondere im Projektkontext interpretiert. Der vierte und letzte Teil der Serie ist der Gerechtigkeit gewidmet.

Wertschätzung zahlt sich aus

In ihrem großartigen Vortrag „Keine Panik“ am 21.07.2010 im Rahmen des IF-Forums hat Gabriele Fischer von brandeins sehr viele Denkanstöße gegeben. Am meisten beeindruckt hat mich aber eine Randbemerkung. brandeins arbeitet mit relativ wenigen Festangestellten und vielen freiberuflichen Journalisten. Laut Frau Fischer funktioniert dies aus einem einfachen Grund so gut: Auch die freiberuflichen Journalisten werden wie Menschen behandelt. Der Erfolg gibt Frau Fischer Recht: Wertschätzung zahlt sich aus.