Alle Artikel mit dem Schlagwort: Working out Loud

Jahresrückblick 2017: Agile by nature, Rebel without a pause, working out loud

Ein sehr intensives und spannendes Jahr neigt sich dem Ende. Es stand im Zeichen der Agilen Transformation der BMW Group IT. Meine Rolle als Agile Transformation Agent lässt sich am besten irgendwo zwischen Agile Evangelist, Agile Coach, Hofnarr und Organisationsrebell beschreiben. Wie so eine agile Transformation dann aussieht zeigt das folgende Symbolbild (danke der Nachfrage, es geht mir gut) oder erkläre ich ganz frisch im Firmenfunk-Podcast Es ging in den 52 Artikeln hier im Blog – die neben Arbeit und Familie nicht immer leicht zu schreiben waren – entsprechend viel um Agilität, Führung im Kontext der Agilität und um Neue Arbeit, aber auch um Rebellentum, Working Out Loud, die Macht der Vernetzung und vieles mehr. Die Top-10 Artikel 2017 Diese Themen scheinen anzukommen und viele zu beschäftigen, denn gemessen an den Zugriffszahlen war 2017 das erfolgreichste Jahr für mein Blog mit über 80.000 Seitenaufrufe von über 45.000 Besuchern. Ganz besonders gut kamen die folgenden Artikel an, die ich in dieser Top-10 nochmal kurz zusammengefasst habe. Führung heißt, andere erfolgreich machen Da Führung mit Menschen zu tun …

Mein Working Out Loud Moment

Working Out Loud (WOL) ist in aller Munde. Ob bei Bosch, Daimler, ZF und nicht zuletzt bei BMW, wo ich gestern die Freude hatte John Stepper, den Erfinder der Methode und den Autor des gleichnamigen Buchs, persönlich kennenzulernen. Überall finden sich engagierte Mitarbeiter, die mit Working Out Loud in ihren Konzernen eine kooperative Lernkultur schaffen, Silos aufbrechen und so die oftmals erstarrten Konzernstrukturen ein Stück in Richtung einer hochvernetzten agilen Organisation bewegen wollen. Aus den zarten Anfängen an der Graswurzel wird schnell eine kraftvolle Bewegung wenigstens mit Billigung und immer öfter auch mit tatkräftiger Unterstützung des Top-Managements.

Social Change-Management: Veränderung durch Vernetzung

Change-Management scheint eine der letzen Bastionen des Taylorismus in Reinform zu sein. Insbesondere größere organisatorische und kulturelle Veränderungen werden an der Spitze im Geheimen vorgedacht und dann mit allerlei Zutaten des Change-Managements garniert den Betroffenen schmackhaft gemacht. Nicht immer mit dem gewünschten Erfolg. Insbesondere wenn das Ziel der Veränderung eine weitere Abkehr vom Taylorismus sein soll, beispielsweise im Rahmen einer agilen Transformation, braucht es deutlich mehr Einbindung der Betroffen in den Veränderungsprozess, denn „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind“ (Albert Einstein). Im Kern dieses Social Change-Management liegt deshalb der Aufbau einer hochvernetzten Gemeinschaft der Betroffenen in der die anstehende Veränderung gemeinsam in einer Haltung der Offenheit und Großzügigkeit gestaltet wird. Ein Social Intranet bietet dafür die technische Basis, während die Methode Working out loud von John Stepper den nötigen kulturellen Katalysator beisteuert.