Alle Artikel mit dem Schlagwort: Ziviler Ungehorsam

Organisationsrebellen: Wider den Gehorsam

Organisationsrebellen sorgen für Irritation und halten dadurch Organisationen lebendig. Sie handeln nach klaren Prinzipien zum Wohle ihrer Organisation als das was und wie diese eigentlich sein sollte. Dazu stellen sie immer wieder den Status Quo in Frage und leisten so letztlich zivilen Ungehorsam in der Organisation. Ein guter Mensch ist nicht immer ein guter Bürger. Aristoteles Der zivile Ungehorsam hat eine lange Tradition. Seine Ursprünge reichen bis in die Antike zurück. Bekannt wurde der Begriff spätestens durch das Essay „On the Duty of Civil Disobedience“ von Henry David Thoreau, in dem er erklärte, warum er aus Protest gegen den Krieg gegen Mexiko und die Sklavenhaltung keine Steuern mehr bezahlte. Er verstieß damit ganz bewusst und öffentlich gegen geltendes Recht, um auf eine (in Bezug auf ein höheres Recht begründete) Unrechtssituation hinzuweisen und durch diesen gewaltfreien öffentlichen Akt des Protests eine Veränderung zu bewirken. Ein anderes Beispiel für einen Akt des zivilen Ungehorsams ist der berühmte Salzmarsch von Mahatma Gandhi, mit vielen Mitstreitern ans Meer zog, um dort Salz zu sammeln und so öffentlich das als …